Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Am Montag, 27. April, begann am US-Bundesgericht Oakland die Jury-Auswahl im Zivilprozess Elon Musk gegen Sam Altman, Greg Brockman und OpenAI. Neun Geschworene wurden vereidigt, von 26 ursprünglichen Klagepunkten verbleiben zwei. Liability-Phase bis 21. Mai – Altman, Brockman, Sutskever, Murati und Nadella werden als Zeugen erwartet.
Am 27. April hat die FINMA erstmals explizit vor Claude Mythos & Co. als systemisches Risiko für den Schweizer Finanzplatz gewarnt. Zeitgleich publiziert Swisscom den Cybersecurity Threat Radar 2026 mit «massiv verschärfter» Risiko-Einstufung autonomer KI-Agenten. Beide Berichte machen Mythos zur strategischen CH-Schwerpunkt-Story.
Am Montag, 27. April, veröffentlichten Microsoft und OpenAI zeitgleich Blogposts zur «next phase» ihrer Partnerschaft – die dritte Vertragsüberarbeitung seit 2025. Microsofts Exklusivrecht entfällt, OpenAI darf jeden Cloud-Anbieter nutzen, AWS kündigt sofort eine eigene OpenAI-Integration an.
Elon Musks XChat geht am Freitag im Apple App Store live – und verdrängt einen Tag später ChatGPT und Claude von Platz 1. «Bitcoin-style»-E2EE, Login per X-Handle, Gruppenchats bis 481 Personen. Die Privacy-Community wartet schon mit dem Audit-Hammer.
Am 25. April vereinbaren Hexagons Robotics-Sparte und Schaeffler die Skalierung des AEON-Humanoid-Programms auf mindestens 1'000 Roboter bis 2032. Sarcomere Dynamics liefert tags darauf eine 20-DoF-Roboterhand. Und der ETH-Spinoff ANYbotics bringt 2026 mit ANYmal X den ersten Ex-zertifizierten Vierbeiner.
Tom's Hardware und Wired liefern am Wochenende den Forensik-Report zum Mythos-Breach: Eine Discord-Gruppe verschaffte sich 24 Stunden nach dem Launch Zugang – via geleakter Credentials einer KI-Trainingsfirma und URL-Pattern-Guessing. Eine Cybersec-Lehrstunde über Lieferketten-Risiken im KI-Stack.
Am Dienstag, 28. April, geht der finale Trilog zum Digital Omnibus on AI über die Bühne. Fixe Fristen statt Trigger-Mechanismus zeichnen sich ab, das Nudifier-Verbot ist gesetzt – aber Watermarking, Sektor-Integration und AI-Office-Kompetenzen bleiben Streitpunkte. Schweizer Anbieter sollten genau hinhören.
Innerhalb von 72 Stunden kippen zwei Deals die Bewertungslandschaft der KI-Branche: 10 Milliarden Dollar für Bezos' Physical-AI-Lab Prometheus und eine 60-Milliarden-Kaufoption von SpaceX auf Cursor. Zwei Setzungen, zwei Thesen, zwei Lehrstunden im Tempo des aktuellen KI-Booms.
Zwei Tage, zwei Meilensteine: DeepSeek liefert das grösste Open-Weights-Modell der Geschichte, Alibabas Qwen3.6 schlägt mit 27 Milliarden Parametern ein 15-mal grösseres Modell beim Coding.
Sechs Wochen nach GPT-5.4 legt OpenAI nach: GPT-5.5 soll das smarteste Modell des Unternehmens sein – mit doppeltem API-Preis, aber deutlich höherer Token-Effizienz.
Ein Sicherheitsforscher entdeckt, dass Anthropics Desktop-App ungefragt Browser-Extensions vorautorisiert. Die Brücke umgeht die Browser-Sandbox und läuft mit vollen User-Rechten.
Workspace Agents verwandeln ChatGPT vom Chatbot in eine Automatisierungsplattform: KI-Assistenten, die rund um die Uhr im Hintergrund arbeiten, Slack-Nachrichten beantworten und Berichte vorbereiten.