
Pascal Eugster
Pascal ist Gründer der Inoo GmbH, wo er KI-Entwicklungsprojekte für Unternehmen umsetzt – und Kopf hinter kinewsletter.ch. Aus seiner täglichen Arbeit mit KI-Technologien weiss er, was wirklich zählt, und fasst es jede Woche für dich zusammen.
LINKEDIN ↗Netflix nutzte generative KI in rund 300 Titeln
Im Aktionärsbrief zum zweiten Quartal nennt Netflix erstmals eine Zahl: In rund 300 Titeln steckt 2026 generative KI, der Schwerpunkt liegt in der Postproduktion. Co-CEO Ted Sarandos rechnet vor, wie 17 Minuten einer Doku-Serie doppelt so schnell und zum halben Preis entstanden.
China gründet mit 29 Staaten eine eigene KI-Weltorganisation
29 Staaten haben in Shanghai die WAICO gegründet — Xi nennt sie einen «wichtigen Meilenstein». Neben Genf entsteht ein zweiter Pol der KI-Regulierung.
Aus NotebookLM wird Gemini Notebook – und rechnet jetzt selbst
Google benennt NotebookLM in Gemini Notebook um. Der eigentliche Sprung ist aber nicht der Name, sondern der Cloud-Computer, den jedes Notizbuch bekommt – er schreibt und führt Code aus.
TSMC bricht alle Rekorde – und wettet 100 Milliarden auf Arizona
TSMC meldet das fünfte Rekordquartal in Folge – und kündigt 100 Milliarden Dollar zusätzlich für Arizona an. Zwei Drittel des Umsatzes hängen inzwischen am KI-Ausbau. Eine Decke ist nicht in Sicht, aber der erste Riss.
Muratis erstes Modell ist offen – und bewusst nicht das beste
Thinking Machines Lab veröffentlicht Inkling: 975 Milliarden Parameter, offene Gewichte. Laut der Firma bewusst nicht das stärkste Modell – sondern ein Rohling zum Feintunen.
Grok Build lud ganze Repos hoch – jetzt ist der Code offen
xAIs Terminal-Coding-Agent «Grok Build» hat ganze Git-Repositories auf Server des Unternehmens geladen – inklusive Commit-History und Dateien, die der Agent nie gelesen hat. Nach dem Aufschrei stoppte xAI den Upload und legte den kompletten Quellcode auf GitHub offen: 844'530 Zeilen Rust unter Apache 2.0.
Kimi K3 erreicht Frontier-Niveau – und beendet die Billig-Ära
Moonshot AI hat Kimi K3 vorgestellt: 2,8 Billionen Parameter, eine Million Token Kontext, offene Gewichte ab dem 27. Juli. Das Modell spielt auf Augenhöhe mit den besten US-Systemen – und kostet dreimal so viel wie sein Vorgänger. Die Zeit der chinesischen Kampfpreise ist damit vorbei.
New York stoppt neue KI-Rechenzentren – als erster US-Bundesstaat
Gouverneurin Kathy Hochul zieht per Dekret die Notbremse: New York pausiert als erster US-Bundesstaat den Bau neuer Hyperscale-Rechenzentren für bis zu ein Jahr. Der Grund ist der Strom- und Wasserhunger des KI-Booms – und steigende Stromrechnungen für die Bevölkerung.
Google streicht die Suchmaschinen-Wahl – jetzt ermittelt die WEKO
Auf neuen Android-Geräten in der Schweiz fällt der Auswahlbildschirm für die Suchmaschine weg – Google Search ist neu automatisch gesetzt. Die Wettbewerbskommission WEKO hat deshalb eine Vorabklärung eröffnet. Denn im EWR bleibt die Auswahl bestehen.
Klage: Meta liess KI die Kündigungen aussuchen
26 Meta-Angestellte klagen in Kalifornien: Der Konzern habe mit KI-Systemen, Aktivitätsdaten und algorithmischen Rankings gezielt Mitarbeitende in Eltern- und Krankheitsurlaub auf die Kündigungsliste gesetzt. Der Fall zeigt die Risiken automatisierter Personalentscheide.
Meta pumpt 50 Milliarden in ein einziges Rechenzentrum
Meta baut sein Rechenzentrum Hyperion in Louisiana auf 5 Gigawatt aus und investiert über 50 Milliarden Dollar. In weniger als zwei Jahren hat sich das Preisschild verfünffacht. Das KI-Wettrüsten entscheidet sich zunehmend an Strom, Kühlung und Bauland.
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
Apple hat OpenAI vor einem US-Bundesgericht verklagt und wirft dem KI-Labor systematischen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor – von der «Show and Tell»-Aufforderung im Bewerbungsgespräch bis zum Laptop, der nach dem Austritt noch auf Apples Cloud zugriff. OpenAI weist alles zurück.























