AUTOREN·PASCAL EUGSTER
Pascal Eugster

Pascal Eugster

Gründer & Entwickler

Pascal ist Gründer der Inoo GmbH, wo er KI-Entwicklungsprojekte für Unternehmen umsetzt – und Kopf hinter kinewsletter.ch. Aus seiner täglichen Arbeit mit KI-Technologien weiss er, was wirklich zählt, und fasst es jede Woche für dich zusammen.

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698 ARTIKEL VON PASCAL EUGSTER
Skizze eines iPhones mit Siri-Sprachwelle und einer Schranke an der EU-Grenze in Elektroblau, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·16. SEPTEMBER 2026

Apples neue Siri läuft mit Gemini – die Schweiz darf, die EU nicht

Apple hat am 14. September mit iOS 27 die komplett neu gebaute «Siri AI» ausgeliefert. Sie läuft auf Modellen, die Apple gemeinsam mit Google und dessen Gemini entwickelt hat. In der EU bleibt der Assistent auf iPhone und iPad wegen des Digital Markets Act gesperrt – die Schweiz ist laut Apple nicht betroffen. Der Haken für Schweizer Nutzer liegt woanders: Zum Start gibt es Siri AI nur auf Englisch.

Skizze eines Mikrofons mit Sprachwellen in Elektroblau, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·16. SEPTEMBER 2026

Gemini 3.8 Live: Google unterbietet OpenAI beim Sprechen

Googles neue Sprachmodelle wechseln mitten im Gespräch zwischen 97 Sprachen und erledigen Tool-Calls im Hintergrund – zu einem Bruchteil der Kosten der Konkurrenz.

Illustration eines zerlegten Kameraobjektivs mit Linsenelementen auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·15. SEPTEMBER 2026

OpenAI kauft laut Bericht einen Kamera-Spezialisten

OpenAI übernimmt laut einem Bericht des Wall Street Journal das Kamera-Startup Glass Imaging für über 300 Millionen Dollar. Gegründet wurde es von zwei ehemaligen Apple-Ingenieuren, die einst den Porträtmodus entwickelten. Bestätigt hat den Kauf bisher keines der beiden Unternehmen.

Illustration eines Stapels versiegelter Briefumschläge auf einem Schreibtisch mit Brieföffner, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·15. SEPTEMBER 2026

Brüssel verschickt die ersten AI-Act-Anfragen

Die EU-Kommission hat mehreren Anbietern universell einsetzbarer KI-Modelle formale Auskunftsersuchen zugestellt – oft der erste Schritt zu einem Untersuchungsverfahren. Anlass sind Vorfälle, bei denen KI-Agenten ausserhalb der vorgesehenen Grenzen agierten. Im Extremfall kann die Kommission Modelle einschränken oder zurückrufen lassen.

Illustration einer Präzisionswaage mit Kalibriergewichten auf einer Laborbank, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·15. SEPTEMBER 2026

Google, OpenAI und Anthropic planen ihre eigene KI-Aufsicht

Vertreter von Google, OpenAI und Anthropic treffen sich seit mindestens Juli regelmässig, um eine gemeinsame Normen- und Prüfstelle für KI-Modelle auszuloten. Das berichtet The Information. Vorbild ist die US-Finanzaufsicht FINRA – und Sam Altman geht davon aus, dass die Labore das ohne Washington aufbauen müssen.

Illustration eines aufgeschlagenen Regelwerks auf einem Lesepult mit Leselampe, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·15. SEPTEMBER 2026

Microsoft gibt seinen KI-Modellen eine Verfassung

Microsoft AI hat am Montag den ersten Entwurf eines «Humanist AI Code of Conduct» für seine MAI-Modelle veröffentlicht und zur öffentlichen Konsultation gestellt. Kernsatz: Menschen zählen mehr als KI. Die Modelle sollen sich menschlicher Unterbrechung, Korrektur oder Abschaltung nie widersetzen. Die Konsultation läuft sechs Wochen.

Illustration einer Standseilbahn, die einen steilen Berghang hinunterfährt, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·15. SEPTEMBER 2026

Schweizer KI-Aktien brechen ein – ABB verliert 3,6 Prozent

Nachdem führende KI-Chefs am Wochenende vor den Risiken ihrer eigenen Technologie gewarnt hatten, gerieten am Montag auch Schweizer Aktien unter Druck. Comet verlor 6,6 Prozent, VAT 5,7 Prozent, ABB 3,6 Prozent. Betroffen sind vor allem Zulieferer für Rechenzentren und Chipfertigung.

Illustration eines Telefons mit abgehobenem Hörer auf einem Rednerpult vor leeren Sitzreihen, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·15. SEPTEMBER 2026

Trump ruft Huang auf der Bühne an – «Es ist ein Hoax»

Nvidia-Chef Jensen Huang sass am Montag beim All-In Summit in Los Angeles auf der Bühne, als Donald Trump anrief. Huang schaltete den Lautsprecher ein – und der Präsident nannte die Forderung nach einer KI-Verlangsamung vor Publikum einen Hoax. Musk und Altman hatten Amodei zuvor zugestimmt.

Illustration einer Börsenglocke auf einem Holzpult mit aufgeschlagenem Hauptbuch, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·15. SEPTEMBER 2026

Anthropic schreibt schwarze Zahlen – und wählt die Nasdaq

Anthropic hat einem kleinen Investorenkreis mitgeteilt, dass das bereinigte Betriebsergebnis zum zweiten Mal in Folge positiv ausfallen wird. Der Q2-Umsatz lag bei 11,5 Milliarden Dollar – vierzehnmal so viel wie ein Jahr zuvor. Als Börsenplatz für den geplanten Gang an die Börse hat das Unternehmen die Nasdaq gewählt.

Skizze eines leeren Rednerpults auf einer Wahlkampfbühne mit Klappstuhlreihen, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·14. SEPTEMBER 2026

Obama macht KI zum Wahlkampfthema

Barack Obama fordert die Demokraten auf, künstliche Intelligenz zu einem ihrer zentralen Wahlkampfthemen zu machen – mit einem klaren Plan zu Sicherheit, zum Schutz von Kindern und zu Jobverlusten. Damit landet KI erstmals offen im US-Wahlkampf.

Skizze einer übergrossen Börsenglocke in einer leeren Handelshalle, daneben ein ungeöffneter Prospekt-Ordner, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·14. SEPTEMBER 2026

Altman bläst den OpenAI-Börsengang ab: «Nicht 2026»

Sam Altman hat im Fortune-Interview erklärt, ein Börsengang von OpenAI wäre angesichts der Sicherheitsdebatte derzeit «ill-advised» – und legt das grösste erwartete Listing der Tech-Geschichte auf 2027. Der vertrauliche Börsenprospekt liegt seit Juni bei der SEC. Konkurrent Anthropic hält dagegen am Herbst fest.

Illustration eines Aktenschranks mit aufgezogener Schublade, Telefonschnur und Globus, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·13. SEPTEMBER 2026

ChatGPT-Chats lösten eine Hausdurchsuchung aus

Die argentinische Bundespolizei durchsuchte am 10. September in Quilmes das Haus eines Jugendlichen – ausgelöst durch einen Hinweis des FBI-Rechtsattachés an der US-Botschaft in Buenos Aires. Anlass waren Gespräche mit ChatGPT. Der Fall macht sichtbar, wie die Kette von der Chateingabe über Schlüsselwort-Alarm, IP-Adresse und E-Mail-Konto bis zur Wohnungstür funktioniert.