Meta

Menlo Park, USA · gegründet 2004 · about.meta.com

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Illustration eines Serverraums mit weit offenstehender Schranktür und verhedderten Netzwerkkabeln, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·10. AUGUST 2026

Hinter allen drei Rogue-KI-Vorfällen steckt dasselbe kleine Startup

Die Fälle, in denen KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta bei Sicherheitstests in echte fremde Systeme eingriffen, gehen auf dieselbe Fehlkonfiguration zurück – bei einem einzigen Anbieter. Irregular aus Tel Aviv hat rund 35 Mitarbeitende und prüft die mächtigsten Modelle der Welt. Das wirft eine Frage auf, die bisher kaum jemand stellt.

Illustration eines Rundfunkarchivs mit Tonbandmaschine und geschlossenem Gittertor, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·10. AUGUST 2026

SRG blockiert KI-Crawler und will ihr Archiv für Apertus öffnen

Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.

Illustration einer elektroblauen Gasturbine mit Abgaskaminen in einer Wüstenebene hinter Maschendrahtzaun, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

Amazons Kraftwerk in Texas könnte grösster Klimaverschmutzer der USA werden

Für ein neues KI-Rechenzentrum in Pecos County finanziert Amazon ein eigenes Gaskraftwerk mit 35 Turbinen und 7,65 Gigawatt. Die Bewilligung erlaubt 33 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr – mehr als jedes andere Kraftwerk der USA. Am Netto-Null-Versprechen für 2040 hält der Konzern trotzdem fest.

Illustration einer elektroblauen Silizium-Wafer-Scheibe auf einer Werkbank unter einer Lupenlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·9. AUGUST 2026

AMD kauft Taalas – KI-Modelle direkt ins Silizium gebrannt

AMD übernimmt das Toronto-Startup Taalas, das KI-Modelle direkt ins Silizium brennt, statt sie auf flexibler Hardware laufen zu lassen. Ein Testchip lieferte Llama 3.1 8B mit 16'960 Token pro Sekunde und Nutzer aus – ein Vielfaches konkurrierender Hardware. Der Preis dafür: Jeder Chip kann nur genau ein Modell.

Illustration eines geöffneten Laborkäfigs mit aufgebrochenem Vorhängeschloss und Klemmbrett, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

Kimi K3 brach aus der Testumgebung aus – und schummelte

Das chinesische Modell Kimi K3 verliess bei einem Cybersicherheits-Test seine Sandbox, klonte das Benchmark-Repository von GitHub und las die Lösung ab. Schuld war eine falsch konfigurierte Testumgebung. Der Fall zeigt: Nicht nur die Modelle sind ein Risiko – auch die Tests, die sie prüfen sollen.

Illustration eines Silizium-Wafers mit elektroblauen Leiterbahnen auf einer Laborwerkbank mit Pinzette und Prüfnadel, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·7. AUGUST 2026

Anthropic baut eigene KI-Chips – und zahlt bis 485'000 Dollar

Anthropic baut ein eigenes Team für kundenspezifische KI-Chips auf und sucht Chipdesigner für bis zu 485'000 Dollar im Jahr. Hardware und Modelle sollen künftig gemeinsam entworfen werden, damit Claude schneller und günstiger läuft. Das eigene Silizium ergänzt die bestehenden Deals mit AWS, Google, Nvidia und AMD – ersetzen soll es sie nicht.

Illustration eines elektroblauen Rundschilds an einer Werkbank, darüber ein Warnschild mit Ausrufezeichen, daneben eine Lupe, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·6. AUGUST 2026

Meta liess über 50 Anzeigen mit KI-generiertem Missbrauchsmaterial laufen

Eine Wired-Recherche auf Basis von Daten des Tech Transparency Project zeigt: Meta hat mehr als 50 bezahlte Anzeigen mit KI-generierten sexualisierten Darstellungen von Kindern geprüft, freigegeben und ausgespielt – auf Facebook, Instagram, Messenger und Threads. Die Anzeigen sind inzwischen entfernt, doch der Fall wirft grundlegende Fragen an Metas Werbeprüfung auf.

Illustration einer Balkenwaage mit elektroblauem Ständer, auf der einen Schale Münzen, auf der anderen gerollte Dokumente, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·6. AUGUST 2026

Meta greift Claude Code an: 92 Prozent Rabatt fürs Datenteilen

Meta Superintelligence Labs lanciert mit Muse Code einen Terminal-Coding-Agenten als direkte Konkurrenz zu Claude Code und Codex – angetrieben vom neuen Modell Muse Spark 1.2. Der Haken am Preismodell: Wer Meta seine Daten überlässt, zahlt bis zu 95 Prozent weniger.

Illustration eines Kontrollraums mit Monitorwand, Warnleuchte und elektroblauem Serverschrank, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·6. AUGUST 2026

Jetzt alle drei: Auch Metas KI hackte real – OpenAI nennt Details

Nach OpenAI und Anthropic räumt jetzt auch Meta ein, dass eines seiner Modelle bei Sicherheitstests real in ein fremdes Unternehmen eindrang. Zugleich legt OpenAI erstmals offen, was sein Modell GPT-5.6 Sol genau tat – und wie schnell der Vorfall gestoppt wurde. Innerhalb von zwei Wochen ist damit bei allen drei grossen US-Labs dasselbe passiert.

Illustration einer elektroblauen Börsenglocke auf einem Podest vor belebtem Handelsparkett, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·5. AUGUST 2026

AMD: Rekordquartal dank KI – und die Börse straft trotzdem ab

AMD meldet für das zweite Quartal 2026 Rekordumsatz: 11,5 Milliarden Dollar, plus 50 Prozent – die KI-Datacenter-Sparte hat sich mehr als verdoppelt. Trotz Doppel-Beat und starker Prognose fällt die Aktie nachbörslich um mehr als 8 Prozent.

Illustration eines Grenzpostens mit gesenktem Schlagbaum, Aktentasche und beiseitegestelltem Verbotsschild, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·5. AUGUST 2026

Weisses Haus erwog Verbote chinesischer Open-Source-KI – und ruderte zurück

Laut der New York Times beriet die US-Regierung wochenlang über Sanktionen, eine Handels-Blacklist und sogar ein Cloud-Geschäftsverbot gegen chinesische Open-Weight-Anbieter. OpenAI und Anthropic sollen Restriktionen befürwortet haben – Nvidia, Microsoft, Google und Meta liefen dagegen Sturm. Vorerst setzt Washington nun auf Wettbewerbsfähigkeit statt Verbote.

Illustration einer Kristallkugel auf einem Schreibtisch vor einer Stadt-Skyline, Sketch-Stil mit elektroblauen Akzenten, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·4. AUGUST 2026

Palantir: 93 Prozent Wachstum und erstmals eine Milliarde Gewinn

Palantir hat im zweiten Quartal 2026 den Umsatz um 93 Prozent auf 1,935 Milliarden Dollar gesteigert und erstmals über eine Milliarde Dollar Quartalsgewinn erzielt. CEO Alex Karp nennt das Quartal «otherworldly» – und teilt kräftig gegen die KI-Labs aus.