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Anthropics turbulente Woche: Mythos-Leck, Pro-Plan-Rückzieher und ein Claude-Code-Update

Das als «zu gefährlich für die Öffentlichkeit» eingestufte Sicherheitsmodell Mythos wurde unautorisiert zugänglich – und Claude Code verschwand kurzzeitig aus dem günstigsten Abo.

Pascal Eugster
Pascal Eugster
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23. APRIL 2026
2 MIN. LESEZEIT
Handgezeichnete Skizze eines gebrochenen Vorhängeschlosses auf einem Serverrack
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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Anthropics Woche zeigt die Spannung zwischen Sicherheitsanspruch und Realität: Das als «zu gefährlich» eingestufte Mythos-Modell wurde über URL-Guessing zugänglich, und der Versuch, Claude Code aus dem günstigsten Plan zu streichen, scheiterte am Community-Widerstand.

Ein Discord-Forum knackt die Cyber-KI

Am 21. April berichtete Bloomberg, dass eine kleine Gruppe in einem privaten Online-Forum Zugang zu Claude Mythos Preview erhalten hat – Anthropics KI-Modell, das Zero-Day-Sicherheitslücken in Software finden kann. Die Methode: URL-Guessing. Die Gruppe erriet die Speicheradresse des Modells anhand bekannter Muster aus einem früheren Datenleck bei einem Drittanbieter, der mit grossen KI-Firmen zusammenarbeitet.

Anthropic hatte Mythos bewusst nur einem ausgewählten Kreis von Unternehmen zum Testen freigegeben – darunter Amazon, Apple, Microsoft, Cisco, CrowdStrike, JPMorgan, Nvidia und Google, insgesamt über 40 Firmen. Ziel: Die Organisationen sollten ihre Systeme gegen mögliche KI-gestützte Angriffe abhärten, bevor das Modell breiter verfügbar wird.

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