Aktuelle KI-News
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die wichtigsten Entwicklungen der Woche, aller Kategorien — kuratiert und kompakt zusammengefasst.
Die EU-Kommission hat am 7. Juli einen Aktionsplan für Cybersicherheit und KI vorgelegt: fortschrittliche KI-Modelle vor dem Marktstart prüfen, bestehende Gesetze durchsetzen und dieselbe Technik zur Verteidigung nutzen.
Das chinesische KI-Startup DeepSeek entwickelt laut Reuters einen eigenen Inferenz-Chip. Das Ziel: weniger Abhängigkeit von Nvidia und Huawei – trotz US-Exportkontrollen.

Amazon schliesst seinen Klickarbeit-Marktplatz Mechanical Turk ab dem 30. Juli 2026 für Neukunden. Der 2005 gestartete Dienst liess Menschen Kleinstaufgaben erledigen, die einst als «KI» verkauft wurden – nun übernehmen echte Sprachmodelle diese Arbeit schneller und billiger.

Tesla hat seinen fahrerlosen Robotaxi-Dienst in West-Miami gestartet – erstmals von Beginn weg ohne jede menschliche Aufsicht im Auto. Miami ist die fünfte US-Stadt. Konkurrenten wie Waymo und Zoox sind bereits vor Ort, und die Behörden beobachten den Schritt genau.
Die Gruppe «Aufstände der Allmende» errichtete in Benken ZH ein Camp gegen ein geplantes Rechenzentrum in Beringen SH. Nach zwei Tagen räumte die Polizei das Gelände – die Aktivisten protestieren nun aus dem deutschen Tengen weiter. Der globale Widerstand gegen KI-Datenzentren erreicht die Schweiz.
OpenAI hat zwei neue Realtime-Sprachmodelle veröffentlicht: gpt-realtime-2.1 und die günstigere Mini-Variante. Beide reagieren dank besserem Caching mindestens 25 Prozent schneller – die Technik hinter Sprachassistenten und Telefon-Bots wird flüssiger und billiger.
Nur 21 Mrd. aktive Parameter, Apache-2.0-Lizenz und Self-Hosting: Tencents neues MoE-Modell zielt auf Effizienz statt Grösse.
Vor dem neuen KI-Gesetz vom 15. Juli schalten Doubao, Qwen und Yuanbao ihre humanähnlichen Begleiter-Funktionen ab. Der Arbeits-Agent bleibt erlaubt – der digitale Kumpel muss gehen.
Ein Entwickler fand in Claude Code versteckten Code, der seit April heimlich prüfte, ob Nutzer aus China stammen – getarnt per Steganografie. Anthropic nennt es ein Experiment, Alibaba verbannt das Tool.
Ab heute wird Genf zum Mittelpunkt der KI-Welt: Der siebte AI for Good Global Summit der UN-Organisation ITU startet im Palexpo – mitorganisiert von der Schweiz und über 50 UN-Partnern.
In Genf startet der erste UNO-Dialog zur weltweiten KI-Governance. 193 Staaten und ein 40-köpfiges Wissenschaftspanel warnen vor «katastrophalem Schaden» – verbindliche Regeln gibt es aber noch keine.
Das Open-Source-Projekt curl nimmt den ganzen Juli 2026 keine Schwachstellenmeldungen mehr an. Der Grund: eine Flut KI-generierter Bug-Reports – inzwischen alle 18 Stunden einer statt früher einer pro Woche. Andere Projekte wie libexpat schliessen sich der Pause an.