AUTOREN·PASCAL EUGSTER
Pascal Eugster

Pascal Eugster

Gründer & Entwickler

Pascal ist Gründer der Inoo GmbH, wo er KI-Entwicklungsprojekte für Unternehmen umsetzt – und Kopf hinter kinewsletter.ch. Aus seiner täglichen Arbeit mit KI-Technologien weiss er, was wirklich zählt, und fasst es jede Woche für dich zusammen.

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705 ARTIKEL VON PASCAL EUGSTER
Illustration einer Schaltwand mit austauschbaren blauen Modulen auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·14. AUGUST 2026

DeepSeek verschenkt seine Agenten-Software – und versechsfacht die Cache-Preise

DeepSeek hat gleich dreifach geliefert: Das Flaggschiff V4-Pro verlässt mit Build 0813 die Testphase, die hauseigene Agenten-Software Harness erscheint unter MIT-Lizenz – und ab Sonntagabend steigen die API-Preise. Am stärksten trifft es ausgerechnet die Cache-Hits, von denen Coding-Agenten leben.

Illustration einer Stoppuhr mit blauem Gehäuse und einem Messschieber auf einer Werkbank, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·14. AUGUST 2026

Gemini 3.7 Flash: drei Wochen nach 3.6, halber Preis

Google hat Gemini 3.7 Flash veröffentlicht – nur drei Wochen nach dem Vorgänger und zum halben Einführungspreis. Beim Programmieren legt das Modell deutlich zu, bei Agenten-Benchmarks bleibt GPT-5.6 Terra vorn. Und der Consumer-Agent Gemini Spark, der ab sofort auf 3.7 Flash läuft, ist in der Schweiz gar nicht verfügbar.

Illustration einer Balkenwaage mit Gewichten und Messbecher auf einem Holztisch, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·13. AUGUST 2026

Eine Milliarde Nutzer, 1,9 Prozent Anteil – beides stimmt

Google meldet eine Milliarde Gemini-Nutzer, gleichzeitig misst die Plattform Pangram nur noch 1,9 Prozent Anteil an eingereichten KI-Texten. Beide Zahlen stimmen – sie messen nur völlig Verschiedenes. Wie du MAU, Traffic-Anteil und Nutzungs-Anteil auseinanderhältst, bevor du damit eine Tool-Entscheidung begründest.

Illustration eines langen Sitzungstischs mit Stuhlreihe und einem zurückgeschobenen elektroblauen Stuhl, Fensterfront im Hintergrund, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·13. AUGUST 2026

OpenAI-Urgestein Lightcap geht – der nächste Abgang vor dem IPO

Brad Lightcap verlässt OpenAI nach acht Jahren, um «etwas Neues zu starten» – vier Jahre davon war er Finanzchef, vier Jahre Operating Chief. Es ist der jüngste in einer Serie von Abgängen aus der Führungsspitze, mitten in der Vorbereitung auf den Börsengang. Bei Google DeepMind läuft parallel derselbe Aderlass.

Illustration eines Streaming-Setups mit Mikrofon und Wandpaneel voller Kippschalter, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·13. AUGUST 2026

Twitch trainiert Amazons KI mit deinen Streams – Opt-out gut versteckt

Twitch lässt Amazon seine generativen KI-Modelle mit Streams, VODs, Clips und Chats trainieren – bei allen Konten standardmässig eingeschaltet. Seit dem 12. August 2026 gibt es einen Schalter dagegen, tief in den Sicherheitseinstellungen. Warum das kein Versehen ist und was Schweizer Streamer davon haben, ihn umzulegen.

Illustration eines Smartphones mit Leuchtring um die Kamera auf einem Tisch, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·13. AUGUST 2026

Beim Pixel 11 ist Gemini das eigentliche Produkt

Google zeigt Pixel 11, Pixel Watch 5 und Pixel Tag. Die grösste Neuerung ist die KI-Schicht Gemini Intelligence – vieles startet aber nur in den USA.

Illustration einer Marktwaage mit Münzen auf einer Waagschale, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·13. AUGUST 2026

Grok 4.6 erreicht die KI-Spitze – 60 Prozent günstiger

xAI hat Grok 4.6 veröffentlicht und schliesst damit zur Spitze auf: 61 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index, exakt gleichauf mit OpenAIs GPT-5.6 Sol. Der Preis bleibt bei 2 Dollar pro Million Input- und 6 Dollar pro Million Output-Token — über 60 Prozent unter Claude Opus 5 und GPT-5.6 Sol. Der grössere Hebel liegt aber woanders: Grok 4.6 erledigt lange Aufgaben in rund 53 Schritten, wo Claude Opus 5 etwa 103 braucht.

Illustration eines leeren runden Konferenztisches mit Mikrofonen und Rednerpult, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·13. AUGUST 2026

Genfer KI-Gipfel 2027: Bundesrat holt Ex-CERN-Chefin an Bord

Der Bundesrat hat am 12. August 2026 die strategische Ausrichtung des Geneva AI Summit 2027 festgelegt und Fabiola Gianotti zur Delegierten ernannt. Der Gipfel findet am 21./22. Juni 2027 in Genf statt, Leitmotiv: «Bridging Innovation and Trust». Kostenpunkt für den Kerngipfel: rund 6 Millionen Franken.

Handgezeichnete Illustration: zwei Bürostühle nebeneinander, einer mit deutlich höherem Preisschild – kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·12. AUGUST 2026

ChatGPT Business: 125 Dollar für fünfmal mehr Nutzung

OpenAI baut eine zweite Preisstufe in ChatGPT Business ein: Premium Seats für 125 US-Dollar pro Nutzer und Monat, 100 Dollar bei Jahresabrechnung. Dafür gibt es fünfmal mehr Nutzung und kein Fünf-Stunden-Limit mehr; die Standard-Plätze bleiben bei 25 Dollar. Für ein KMU mit zehn Plätzen heisst das je nach Mischung bis zu 80 Prozent höhere Kosten – und die Frage, wer den teuren Platz wirklich braucht.

Handgezeichnete Illustration: eine einzelne Grafikkarte auf einem Schreibtisch, aus der ein Blitz und schnelle Linien schiessen – kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·12. AUGUST 2026

Nvidias schnellstes offenes Modell läuft auf einer einzigen GPU

Nemotron 3.5 Lightning erreicht bei Artificial Analysis dieselbe Punktzahl wie OpenAIs gpt-oss-120b – mit einem Viertel der Parameter und dem höchsten gemessenen Tempo unter 134 Modellen. Laut Modellsteckbrief genügt eine einzige H100 oder ein DGX Spark. Für Schweizer Firmen, die Daten im Haus behalten müssen, ist genau das die interessante Zahl.

Handgezeichnete Illustration: ein Blatt Text mit unsichtbarer Markierung unter einer Lupe, im Hintergrund ein Sternenkranz – kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·12. AUGUST 2026

Claudes Wasserzeichen gilt weltweit – auch für Schweizer Firmen

Anthropic hat den EU-Verhaltenskodex zur Transparenz von KI-Inhalten unterzeichnet und markiert Claudes Ausgaben deshalb maschinenlesbar – nicht nur in Europa, sondern überall. Text bekommt ein unsichtbares Wasserzeichen, Dateien signierte Herkunftsdaten. Was das für Schweizer Firmen bedeutet, die in die EU liefern.

Handgezeichnete Illustration: Geldstrom aus Wall-Street-Türmen fliesst in eine KI-Rechenzentrums-Halle, ein Chip auf einer Waage – kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·12. AUGUST 2026

Nvidia sammelt 500 Milliarden – und bürgt für seine eigenen Chips

Nvidia will mit sechs Wall-Street-Häusern über 500 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren mobilisieren – und garantiert dafür bis zu 25 Prozent des Restwerts seiner eigenen Chips. Warum das die Kritik an der Kreislauf-Finanzierung nicht beendet, sondern formalisiert. Und weshalb es deine Pensionskasse etwas angeht.