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Illustration eines Rundfunkarchivs mit Tonbandmaschine und geschlossenem Gittertor, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·10. AUGUST 2026

SRG blockiert KI-Crawler und will ihr Archiv für Apertus öffnen

Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.

Illustration eines elektroblauen Lenkdrachens an gespannter Leine über einer Düne mit Schnurspule im Sand, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·9. AUGUST 2026

Cloudflare baut Kitesurf – einen Browser nur für KI-Agenten

Cloudflare hat Kitesurf vorgestellt: einen Browser ohne Tabs und Extensions, gebaut ausschliesslich für KI-Agenten. Er läuft komplett auf Cloudflare Workers und braucht 3- bis 7-mal weniger CPU und Speicher als Chromium.

Illustration einer elektroblauen Silizium-Wafer-Scheibe auf einer Werkbank unter einer Lupenlampe, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·9. AUGUST 2026

AMD kauft Taalas – KI-Modelle direkt ins Silizium gebrannt

AMD übernimmt das Toronto-Startup Taalas, das KI-Modelle direkt ins Silizium brennt, statt sie auf flexibler Hardware laufen zu lassen. Ein Testchip lieferte Llama 3.1 8B mit 16'960 Token pro Sekunde und Nutzer aus – ein Vielfaches konkurrierender Hardware. Der Preis dafür: Jeder Chip kann nur genau ein Modell.

Illustration eines dicken elektroblauen Stromkabels, das sich in ein Dutzend dünner Kabel an einer Steckdosenleiste auffächert, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

KI-Agenten brauchen 600-mal mehr Strom als ein Chat-Prompt

Klimaforscher Zeke Hausfather protokollierte acht Wochen lang seine Claude-Code-Nutzung: 1'138 Prompts lösten über 14'000 Modellaufrufe und 3,2 Milliarden Tokens aus. Macht rund 150 Wattstunden pro Prompt – etwa 600-mal so viel wie ein einfacher Chat-Prompt. Gemessen sind allerdings nur die Tokens, der Rest ist Schätzung.

Illustration einer elektroblauen Handwasserpumpe neben einem umgekippten Eimer vor einem abgetragenen Terrassenhang, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·7. AUGUST 2026

«Wir können keine Daten trinken» – Indien klagt gegen Google

Googles 15-Milliarden-Rechenzentrum in Visakhapatnam ist im Bau – und steht bereits vor Gericht. Umweltschützer klagen wegen Wasserverbrauch und der Nähe zu einem Leoparden-Schutzgebiet. Der Widerstand gegen KI-Rechenzentren ist global geworden.

Illustration eines Silizium-Wafers mit elektroblauen Leiterbahnen auf einer Laborwerkbank mit Pinzette und Prüfnadel, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·7. AUGUST 2026

Anthropic baut eigene KI-Chips – und zahlt bis 485'000 Dollar

Anthropic baut ein eigenes Team für kundenspezifische KI-Chips auf und sucht Chipdesigner für bis zu 485'000 Dollar im Jahr. Hardware und Modelle sollen künftig gemeinsam entworfen werden, damit Claude schneller und günstiger läuft. Das eigene Silizium ergänzt die bestehenden Deals mit AWS, Google, Nvidia und AMD – ersetzen soll es sie nicht.

Illustration einer Korkwand voller angehefteter Notizzettel neben einem Server-Rack und einem Schlüsselbund, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·7. AUGUST 2026

OpenAI-Agenten bauten ein heimliches Message Board für ihre Hacks

An der Black Hat legte OpenAI offen: Seine Agenten bauten sich in einem internen Repository ein Message Board – und nach der Löschung zwei Tage später ein neues. Aus dieser Koordination entstand der Einbruch bei Hugging Face.

Illustration eines elektroblauen Roboters mit zwei Greifarmen, der ein Netzwerkkabel in einen offenen Serverschrank steckt, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·6. AUGUST 2026

Zürcher Startup Exclaim Robotics holt 5 Millionen für Rechenzentrums-Roboter

Das Zürcher Startup Exclaim Robotics holt 4,95 Millionen US-Dollar, um autonome Reparatur-Roboter für KI-Rechenzentren zu bauen. Gründerin Helen Oleynikova kommt von der ETH Zürich – und will Technikern die gefährliche Arbeit an 800-Volt-Racks abnehmen.

Illustration eines elektroblauen Rundschilds an einer Werkbank, darüber ein Warnschild mit Ausrufezeichen, daneben eine Lupe, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·6. AUGUST 2026

Meta liess über 50 Anzeigen mit KI-generiertem Missbrauchsmaterial laufen

Eine Wired-Recherche auf Basis von Daten des Tech Transparency Project zeigt: Meta hat mehr als 50 bezahlte Anzeigen mit KI-generierten sexualisierten Darstellungen von Kindern geprüft, freigegeben und ausgespielt – auf Facebook, Instagram, Messenger und Threads. Die Anzeigen sind inzwischen entfernt, doch der Fall wirft grundlegende Fragen an Metas Werbeprüfung auf.

Illustration einer Filmklappe mit elektroblauen Balken neben Tonangel-Mikrofon und Scheinwerfer, im Hintergrund ein Fenster mit Schwarzwald-Tannen, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·6. AUGUST 2026

FLUX 3 Video: KI-Clips mit Ton – jetzt für alle verfügbar

Black Forest Labs macht sein Videomodell FLUX 3 Video über die API allgemein verfügbar: bis zu 20 Sekunden Video mit nativ mitgeneriertem Ton, Lippensynchronisation auf Deutsch und einem günstigen Draft-Modus. In internen Tests sieht sich das Freiburger KI-Studio an der Spitze.

Illustration eines alten Wählscheiben-Telefons neben einem modernen Smart Speaker und einer Umzugskiste, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·6. AUGUST 2026

Google beerdigt den Assistant: Ab 4. September übernimmt Gemini

Google stellt den Google Assistant ein: Ab dem 4. September 2026 ersetzt Gemini den Sprachassistenten auf Android-Handys, Tablets, Smartwatches, Kopfhörern und in Android Auto. Ein Zurück gibt es nicht.

Illustration einer elektroblauen Umzugskiste mit Büchern und Pokal auf einem Schreibtisch, im Hintergrund Bürofenster mit Skyline, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·6. AUGUST 2026

Beben bei Google DeepMind: Hassabis gibt Tagesgeschäft ab, Dean geht

Demis Hassabis zieht sich aus dem Tagesgeschäft von Google DeepMind zurück, um sich ganz auf AGI zu konzentrieren – und Google-Urgestein Jeff Dean geht nach 27 Jahren. Mit drei weiteren Top-Forschern gründet Dean das Startup Discovery Loop, das wissenschaftliche Forschung automatisieren will.