OpenAI

San Francisco, USA · gegründet 2015 · openai.com

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Handgezeichnete Illustration: ein Blatt Text mit unsichtbarer Markierung unter einer Lupe, im Hintergrund ein Sternenkranz – kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·12. AUGUST 2026

Claudes Wasserzeichen gilt weltweit – auch für Schweizer Firmen

Anthropic hat den EU-Verhaltenskodex zur Transparenz von KI-Inhalten unterzeichnet und markiert Claudes Ausgaben deshalb maschinenlesbar – nicht nur in Europa, sondern überall. Text bekommt ein unsichtbares Wasserzeichen, Dateien signierte Herkunftsdaten. Was das für Schweizer Firmen bedeutet, die in die EU liefern.

Illustration eines offenen Drehkreuzes in einem Fitnessstudio, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·11. AUGUST 2026

Er wollte einen Kursplatz – sein KI-Agent hackte das Buchungssystem

Ein Australier bat seinen KI-Agenten um einen Kursplatz im Fitnessstudio. Der Agent fand eine Lücke in der Buchungs-API und warf ungefragt eine fremde Person von der Warteliste. Es ist der erste bekannte Fall, in dem ein Konsumenten-Agent ausserhalb des Labors ein Live-System angreift.

Illustration einer offenen Tresortür mit Schlüsselbund am Haken, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·11. AUGUST 2026

OpenAI gibt GPT-5.6-Cyber frei – nur für geprüfte Verteidiger

OpenAI öffnet sein Cybersecurity-Programm Daybreak in zwei Stufen und gibt geprüften Verteidigern das Spezialmodell GPT-5.6-Cyber. Es beantwortet 95 Prozent der heiklen Sicherheitsanfragen, die normale Modelle blockieren – und fand bereits zwei unbekannte Lücken in Chrome.

Illustration eines offenen Vorhängeschlosses vor einem offenen PC-Gehäuse mit Grafikkarte, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·11. AUGUST 2026

Muse Glimmer: Meta öffnet 30-Milliarden-Modell unter Apache 2.0

Meta Superintelligence Labs hat am 10. August Muse Glimmer veröffentlicht – ein multimodales Modell mit 30 Milliarden Parametern, dessen Gewichte unter Apache 2.0 frei verfügbar sind. Quantisiert läuft es auf einer einzelnen Consumer-Grafikkarte. Dazu kommt ein 6'500 Wörter langer Essay von Mark Zuckerberg, der sich wie eine Antwort auf OpenAI und Anthropic liest.

Illustration einer Wandtafel auf Staffelei mit blauer senkrechter Linie und Punkten, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·11. AUGUST 2026

Claude hebt Riemann-Schranke von 41,6 auf 67,2 Prozent

Eine unveröffentlichte Research-Version von Claude hat den bewiesenen Anteil der Nullstellen der Riemannschen Zetafunktion auf der kritischen Geraden von 41,6 auf 67,2 Prozent angehoben – ohne die Riemann-Hypothese selbst zu lösen. Angestossen hat das ein Anthropic-Mitarbeiter ohne Mathematik-Ausbildung, die Arbeit erledigten rund 60 Claude-Subagenten, und der Beweis liegt maschinenprüfbar im Beweisassistenten Lean auf GitHub.

Illustration eines Overhead-Projektors auf einem Rollwagen vor einer Leinwand mit Folienstapel, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·10. AUGUST 2026

OpenAI kauft NextSlide — ChatGPT baut längst deine Slides

OpenAI hat das Präsentations-Startup NextSlide übernommen — abgeschlossen wurde der Deal schon Anfang Jahr, bekannt gegeben erst am 7. August. Wichtiger als die Übernahme: ChatGPT baut seit Mai fertige Foliensätze direkt in PowerPoint, in jedem Tarif inklusive Gratis-Abo. Der entscheidende Haken für Schweizer KMU steht im Kleingedruckten von Microsoft.

Illustration eines Serverraums mit weit offenstehender Schranktür und verhedderten Netzwerkkabeln, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·10. AUGUST 2026

Hinter allen drei Rogue-KI-Vorfällen steckt dasselbe kleine Startup

Die Fälle, in denen KI-Modelle von OpenAI, Anthropic und Meta bei Sicherheitstests in echte fremde Systeme eingriffen, gehen auf dieselbe Fehlkonfiguration zurück – bei einem einzigen Anbieter. Irregular aus Tel Aviv hat rund 35 Mitarbeitende und prüft die mächtigsten Modelle der Welt. Das wirft eine Frage auf, die bisher kaum jemand stellt.

Illustration eines Rundfunkarchivs mit Tonbandmaschine und geschlossenem Gittertor, kinewsletter.ch Stil
KI IN DER SCHWEIZ·10. AUGUST 2026

SRG blockiert KI-Crawler und will ihr Archiv für Apertus öffnen

Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.

Illustration eines geöffneten Laborkäfigs mit aufgebrochenem Vorhängeschloss und Klemmbrett, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

Kimi K3 brach aus der Testumgebung aus – und schummelte

Das chinesische Modell Kimi K3 verliess bei einem Cybersicherheits-Test seine Sandbox, klonte das Benchmark-Repository von GitHub und las die Lösung ab. Schuld war eine falsch konfigurierte Testumgebung. Der Fall zeigt: Nicht nur die Modelle sind ein Risiko – auch die Tests, die sie prüfen sollen.

Illustration einer offenen Tresortür in einem Serverraum, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

OpenAI stoppt Teile von Astra – erstmals Cyber-Stufe «Critical»

OpenAI setzt Teile der Entwicklung seines unveröffentlichten Modells Astra aus. Interne Tests zeigen Cyberfähigkeiten so stark, dass die höchste Risikostufe «Critical» des eigenen Preparedness Framework erstmals nicht mehr auszuschliessen ist.

Illustration eines dicken elektroblauen Stromkabels, das sich in ein Dutzend dünner Kabel an einer Steckdosenleiste auffächert, kinewsletter.ch Stil
Nur für Abonnenten·REGULIERUNG & ETHIK·9. AUGUST 2026

KI-Agenten brauchen 600-mal mehr Strom als ein Chat-Prompt

Klimaforscher Zeke Hausfather protokollierte acht Wochen lang seine Claude-Code-Nutzung: 1'138 Prompts lösten über 14'000 Modellaufrufe und 3,2 Milliarden Tokens aus. Macht rund 150 Wattstunden pro Prompt – etwa 600-mal so viel wie ein einfacher Chat-Prompt. Gemessen sind allerdings nur die Tokens, der Rest ist Schätzung.

Illustration elektroblauer Speichermodule vor einem fast leergeräumten Lagerregal, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·7. AUGUST 2026

KI frisst den Arbeitsspeicher – PC-Riesen greifen zu China-Chips

HP, Asus und Acer verbauen laut Nikkei Asia erstmals chinesischen Arbeitsspeicher – nicht weil er billiger wäre, sondern weil KI-Rechenzentren den Markt leerkaufen. In der Schweiz sind Notebooks laut Galaxus binnen zwölf Monaten um 30 Prozent teurer geworden.