Jensen Huang hat an der GTC 2026 NVIDIAs ambitionierteste Roadmap vorgestellt: Die Vera-Rubin-GPU mit 336 Milliarden Transistoren liefert 50 Petaflops bei Inferenz, NemoClaw öffnet Enterprise-KI-Agenten als Open Source, und mit dem N1X-Chip greift NVIDIA erstmals den Laptop-Markt an – mit mehr GPU-Power als Apples M3 Max.
Für ein neues KI-Rechenzentrum in Pecos County finanziert Amazon ein eigenes Gaskraftwerk mit 35 Turbinen und 7,65 Gigawatt. Die Bewilligung erlaubt 33 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr – mehr als jedes andere Kraftwerk der USA. Am Netto-Null-Versprechen für 2040 hält der Konzern trotzdem fest.
NVIDIA transformiert sich vom Chip-Hersteller zum KI-Plattform-Konzern – mit der schnellsten GPU der Welt, einer Open-Source-Agenten-Plattform und ARM-Laptop-Chips, die Apple und Qualcomm herausfordern.
Jensen Huang hat an der GTC 2026 in San José die bisher ambitionierteste Produktoffensive vorgestellt. Die Keynote deckte alles ab: eine GPU mit 336 Milliarden Transistoren, eine Open-Source-Plattform für Enterprise-KI-Agenten und – erstmals – ARM-basierte Laptop-Chips, die Apple und Qualcomm direkt angreifen. Der rote Faden: NVIDIA will nicht mehr nur Chips verkaufen, sondern die gesamte KI-Infrastruktur definieren – vom Rechenzentrum bis zum Laptop.
Das Herzstück der GTC ist die Vera Rubin GPU (Codename R100). Sie vereint 336 Milliarden Transistoren in einem Dual-Die-Design auf TSMCs 3nm-Prozess – NVIDIAs grösster Generationssprung seit Blackwell. Eine einzelne GPU liefert 50 Petaflops bei FP4-Inferenz (also Rechenoperationen mit reduzierter Genauigkeit, wie sie für KI-Modelle typisch sind) – das ist fünfmal so viel wie Blackwell. Der Speicher: 288 GB HBM4 mit 22 TB/s Bandbreite, fast dreimal so viel wie beim Vorgänger.
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