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HÄUFIG GESUCHTARTIKEL
KI-TOOLS & APPS·10.08.26
OpenAI kauft NextSlide — ChatGPT baut längst deine Slides
OpenAI hat das Präsentations-Startup NextSlide übernommen — abgeschlossen wurde der Deal schon Anfang Jahr, bekannt gegeben erst am 7. August. Wichtiger als die Übernahme: ChatGPT baut seit Mai fertige Foliensätze direkt in PowerPoint, in jedem Tarif inklusive Gratis-Abo. Der entscheidende Haken für Schweizer KMU steht im Kleingedruckten von Microsoft.
KI IN DER SCHWEIZ·10.08.26
SRG blockiert KI-Crawler und will ihr Archiv für Apertus öffnen
Seit August weist die SRG auf srf.ch, rts.ch und rtr.ch über 20 KI-Trainingsbots ab — Live-Abrufe für KI-Antworten bleiben ausdrücklich erlaubt. Gleichzeitig verhandelt sie mit ETH Zürich und EPFL darüber, ihr Archiv mit rund 2 Millionen Stunden Radio- und TV-Material dem offenen Schweizer Modell Apertus zu überlassen. Andere Medienhäuser lassen sich ihre Archive für zweistellige Millionenbeträge abkaufen.
KI-BUSINESS·07.08.26
KI frisst den Arbeitsspeicher – PC-Riesen greifen zu China-Chips
HP, Asus und Acer verbauen laut Nikkei Asia erstmals chinesischen Arbeitsspeicher – nicht weil er billiger wäre, sondern weil KI-Rechenzentren den Markt leerkaufen. In der Schweiz sind Notebooks laut Galaxus binnen zwölf Monaten um 30 Prozent teurer geworden.
KI-BUSINESS·06.08.26
Weltbank: KI-Jobrisiko in der Schweiz dreimal höher
Die Weltbank hat den World Development Report 2026 vorgelegt: In Hochlohnländern wie der Schweiz sind 14,2 Prozent der Jobs durch generative KI automatisierungsgefährdet, in ärmeren Ländern nur 4,5 Prozent. Für den globalen Süden ist KI laut dem Bericht vor allem eines: eine Rettungsleine.
KI IN DER SCHWEIZ·05.08.26
Radio Schaffhuuse: Neues Schweizer Radio wird komplett von KI moderiert
Seit dem 1. Juli moderiert beim neuen «Radio Schaffhuuse» ausschliesslich künstliche Intelligenz – mit geklonten Stimmen der eigenen Redaktion. Das Konzept macht Lokalradio bezahlbar, hat aber einen Haken: Auf DAB+ fehlt laut SRF der Hinweis, dass hier eine Maschine spricht.
REGULIERUNG & ETHIK·03.08.26
Kalifornien verlangt jetzt KI-Wasserzeichen – zeitgleich mit der EU
Seit dem 2. August ist Kaliforniens KI-Transparenzgesetz SB 942 in Kraft: Grosse GenAI-Anbieter müssen Herkunftsdaten in Bilder, Videos und Audio einbetten und ein kostenloses Erkennungstool anbieten. Der Stichtag wurde bewusst auf denselben Tag gelegt wie die EU-Kennzeichnungspflicht.
KI IN DER SCHWEIZ·01.08.26
FHNW und Giotto.ai forschen an effizienteren KI-Modellen
Das High-Performance-Computing-Labor der FHNW und das Lausanner KI-Labor Giotto.ai wollen gemeinsam Rechenaufwand und Inferenzkosten von KI-Modellen senken, ohne Leistung einzubüssen. Im Fokus: Serving-Engines, Deployment-Profile und Hardware-Beschleuniger.
REGULIERUNG & ETHIK·01.08.26
OpenAI zerschlägt Scam-Netzwerk, das ChatGPT für Betrug nutzte
OpenAI hat ein Kambodscha-basiertes Betrugsnetzwerk zerschlagen, das ChatGPT für Romance-, Investment-, Glücksspiel- und Behörden-Impersonations-Scams einsetzte. Der Hinweis kam von WhatsApp – und Teile der Chats deuten laut OpenAI auf Menschenhandel in den Scam-Compounds hin.
KI-BUSINESS·01.08.26
EU startet 30-Milliarden-Ausschreibung für KI-Gigafactories
Die EU-Kommission hat das Bieterverfahren für bis zu sieben KI-Gigafactories eröffnet: 10 Milliarden Euro öffentliches Geld sollen über 20 Milliarden private Investitionen auslösen. Auch für die Schweiz relevant – seit November 2025 ist sie wieder EuroHPC-Teilnehmerstaat.
REGULIERUNG & ETHIK·01.08.26
Ab morgen müssen sich Chatbots in der EU zu erkennen geben
Ab morgen gilt in der EU die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte: Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben, Deepfakes brauchen sichtbare Labels, generative KI ein maschinenlesbares Wasserzeichen. Betroffen sind auch Schweizer Firmen mit EU-Geschäft – und Forscher warnen bereits vor einem Label-Flickenteppich.
REGULIERUNG & ETHIK·30.07.26
KI-MIG in Kraft: Bundesnetzagentur wird Deutschlands KI-Aufsicht
Deutschland hat entschieden, wer den AI Act durchsetzt: Seit dem 29. Juli bündelt das KI-MIG die KI-Aufsicht bei der Bundesnetzagentur – vier Tage vor der nächsten EU-Frist. Die Schweiz geht derweil einen ganz anderen Weg.
KI IN DER SCHWEIZ·29.07.26
49 Prozent: Schweizer Beschäftigte sind Europas fleissigste KI-Nutzer
Laut der Accenture-Studie «Pulse of Change» nutzen 49 Prozent der Schweizer Beschäftigten täglich KI-Tools – fast doppelt so viele wie im Europa-Schnitt. Gleichzeitig fürchtet rund die Hälfte, dass KI den Berufseinstieg für die nächste Generation erschwert.























