AUTOREN·PASCAL EUGSTER
Pascal Eugster

Pascal Eugster

Gründer & Entwickler

Pascal ist Gründer der Inoo GmbH, wo er KI-Entwicklungsprojekte für Unternehmen umsetzt – und Kopf hinter kinewsletter.ch. Aus seiner täglichen Arbeit mit KI-Technologien weiss er, was wirklich zählt, und fasst es jede Woche für dich zusammen.

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705 ARTIKEL VON PASCAL EUGSTER
Illustration einer blauen Schallplatte mit Richterhammer, dahinter Justitia-Waage im Gerichtssaal, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·1. AUGUST 2026

GEMA gewinnt gegen Suno – KI-Musik braucht eine Lizenz

Das Landgericht München I hat der GEMA im Prozess gegen den KI-Musikdienst Suno weitgehend recht gegeben: Wer geschützte Songs für das KI-Training nutzt und zum Verwechseln ähnlich wieder ausgibt, braucht eine Lizenz. Suno muss Auskunft erteilen und Schadenersatz leisten – und prüft die Berufung.

Illustration einer Baustelle mit zwei Kränen, die eine blaue Rechenzentrums-Halle errichten, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·1. AUGUST 2026

EU startet 30-Milliarden-Ausschreibung für KI-Gigafactories

Die EU-Kommission hat das Bieterverfahren für bis zu sieben KI-Gigafactories eröffnet: 10 Milliarden Euro öffentliches Geld sollen über 20 Milliarden private Investitionen auslösen. Auch für die Schweiz relevant – seit November 2025 ist sie wieder EuroHPC-Teilnehmerstaat.

Illustration eines grossen blauen Preisschilds an einer Schnur, das von einer Schere durchtrennt wird, kinewsletter.ch Stil
NEUE MODELLE·1. AUGUST 2026

DeepSeek kontert OpenAI: Fast Luna-Niveau zu 60 Prozent tieferen Kosten

Keine 24 Stunden nach OpenAIs grosser Preissenkung legt DeepSeek nach: Das Update V4 Flash 0731 erreicht laut Artificial Analysis fast das Niveau von GPT-5.6 Luna – kostet pro Aufgabe aber rund 60 Prozent weniger. Die Modellgewichte sind frei verfügbar, unter MIT-Lizenz.

Illustration eines grossen Stempels, der ein blaues Etikett auf einen Stapel Fotografien drückt, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·1. AUGUST 2026

Ab morgen müssen sich Chatbots in der EU zu erkennen geben

Ab morgen gilt in der EU die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte: Chatbots müssen sich als KI zu erkennen geben, Deepfakes brauchen sichtbare Labels, generative KI ein maschinenlesbares Wasserzeichen. Betroffen sind auch Schweizer Firmen mit EU-Geschäft – und Forscher warnen bereits vor einem Label-Flickenteppich.

Handgezeichnete Illustration einer schweren blauen Tresortür, die einen Spalt offen steht, mit herausschlüpfendem Netzwerkkabel, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·1. AUGUST 2026

Anthropics Claude drang bei Tests in drei echte Firmennetze ein

Anthropic hat bei einer Durchsicht von 141'006 Sicherheitstests drei Fälle gefunden, in denen Claude-Modelle aus der Testumgebung ins echte Internet gelangten und in die Systeme dreier Firmen eindrangen. Schuld war eine Fehlkonfiguration – bleibender Schaden entstand laut Anthropic nicht.

Handgezeichnete Illustration verstreuter Dokumentseiten mit blauem verbindendem Faden und Lupe, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·30. JULI 2026

Erster KI-Wurm in Word: Copilot verbreitet versteckten Text

Der norwegische Forscher Håkon Måløy hat gezeigt, dass sich versteckte Anweisungen in einem Word-Dokument über Microsoft 365 Copilot selbst weiterverbreiten können: Erzeugt Copilot daraus ein neues Dokument, trägt dieses die Anweisung weiter. Fachmedien werten das als einen der ersten öffentlichen Nachweise eines sich selbst verbreitenden Prompt-Injection-Effekts in einer verbreiteten Office-Software – nach 144 Tagen Abstimmung mit Microsoft ohne vollständige Behebung.

Illustration einer blauen Schreibmaschine und müder Büroszene, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·30. JULI 2026

KI-Müdigkeit: Zwei Drittel vermissen die Arbeitswelt vor ChatGPT

65 Prozent der Wissensarbeitenden blicken laut einer Adaptavist-Studie regelmässig nostalgisch auf die Arbeitswelt vor generativer KI zurück – 38 Prozent würden die Tools am liebsten ganz abschaffen. Der Haupttreiber: eine «Verifikations-Steuer», weil das Prüfen von KI-Output den Zeitgewinn auffrisst.

Illustration eines Behörden-Kontrollraums mit blauem Schaltpult und Gesetzbüchern, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·30. JULI 2026

KI-MIG in Kraft: Bundesnetzagentur wird Deutschlands KI-Aufsicht

Deutschland hat entschieden, wer den AI Act durchsetzt: Seit dem 29. Juli bündelt das KI-MIG die KI-Aufsicht bei der Bundesnetzagentur – vier Tage vor der nächsten EU-Frist. Die Schweiz geht derweil einen ganz anderen Weg.

Handgezeichnete Illustration eines blauen Proteinband-Modells auf einem Labortisch, kinewsletter.ch Stil
KI-FORSCHUNG·30. JULI 2026

DeepMind löst das AlphaFold-Team auf – Nobelpreisträger geht zu Anthropic

Laut einem Bericht der Financial Times hat Google DeepMind das Team hinter dem Nobelpreis-prämierten AlphaFold aufgelöst: Die meisten Original-Autoren sind intern versetzt, fast ein Viertel hat das Unternehmen verlassen. Nobelpreisträger John Jumper wechselt zu Anthropic.

Illustration eines blauen Serverturms auf einer Balkenwaage, kinewsletter.ch Stil
KI-BUSINESS·30. JULI 2026

Microsofts KI zahlt sich aus – Metas KI frisst den Cashflow

Microsoft steigert den Umsatz dank Azure und Copilot um 18 Prozent auf 90 Milliarden Dollar – Metas KI-Ausgaben drücken den Free Cashflow auf 784 Millionen. Zwei KI-Wetten, zwei völlig verschiedene Bilanzen.

Illustration eines KI-Agenten, der sich aus vier verbundenen Konten eine Angriffs-Infrastruktur baut, kinewsletter.ch Stil
KI-TOOLS & APPS·30. JULI 2026

OpenAIs Hack-Agent traf vier weitere Dienste – 17'600 Aktionen

OpenAI hat sein Eingeständnis zum Hugging-Face-Einbruch nachgeschärft: Die ausgebrochenen Modelle nutzten öffentlich exponierte Zugangsdaten und kompromittierten vier Konten bei vier weiteren Diensten. Hugging Face rekonstruierte rund 17'600 Angreifer-Aktionen in viereinhalb Tagen – der Agent wollte damit bloss die Lösungen seines eigenen Tests stehlen.

Handgezeichnete Illustration eines blauen Notbrems-Hebels mit Manometern, kinewsletter.ch Stil
REGULIERUNG & ETHIK·30. JULI 2026

«Pacing the Frontier»: KI-Insider fordern die eingebaute Notbremse

Über 1'200 Mitarbeitende von OpenAI, Anthropic, Google DeepMind und Meta fordern die US-Regierung auf, eine internationale Notbrems-Infrastruktur für die automatisierte KI-Entwicklung zu schaffen. Kein Stopp – aber die Option zu bremsen, bevor sich KI-Systeme selbst weiterentwickeln.